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Liveticker
In St. Anne ist es verboten, zu Nahe am Strand zu Ankern, das gebiet ist mit gelben Bojen gezeichnet. So lagen wir gut 500 m von Strand weg, und schwimmen zum Strand ist nicht ratsam, den alle Yachten haben Dingis an Bord und einen Schwimmer kann man nicht immer erkennen. So fährt man dann mit dem Dingi zum Strand und kann im geschützten Bereich schwimmen gehen. Natürlich kann man auch in der Nähe der Yacht schwimmen, nur sollte man nicht in Bereiche schwimmen, wo Dingis fahren!
Einige Schiffe waren denn auch Weihnachtlich geschmückt. Nicht alle hatten bis in die Toppen eine Beleuchtung eingebaut, einige schon. Viele Yachten blieben über die Feiertage hier in St. Anne liegen, sicher und ruhig.
Am Morgen mit dem „Auto“ ( Dingi ) nach St. Anne zum Supermarkt ( was so ein Supermarkt ist ) und etwas zum Grillen besorgen. Gleich noch einen kurzen Sparziergang um sich etwas zu bewegen. Dann am Nachmittag alles fertig machen für den Abend. Um 19:00 treffen wir uns dann mit Denise und Wolfgang von der SY-MOONY auf der MIGNON bei Edith und Johan. Johan und Edith haben ihr Achterdeck als Tisch ausgebaut und dann wird der Grill gestartet. Ein Heiligabend bei 25°C am Abend.
Nach 2 Tagen in Marin verlegten wir uns nach St. Anne. Das liegt ausserhalb der Bucht, ist aber gut geschützt bei NE Winden. Um an Land zu kommen, muss das Dingi startklar gemacht werden, ebenso um einen Besuch bei den Nachbarn zu machen. Heute ist Heiligabend, den wir am Abend mit Freunden auf der Mignon verbringen wollen und dazu den Grill von Johan aktivieren.
Ausrüster sind auch in Marin. Der Segelmacher war uns in Rodney Bay empfohlen worden und so sind wir mit dem Dingi in die Mangroven gefahren und haben unseren Blister abgegeben. Auch zum Einkaufen im Supermarkt ist der Weg durch die Mangroven angebracht. Die Ausrüster sind aber ansonsten recht teuer, man bekommt aber alles fürs Boot .
Blich nach St. Anne in der Einfahrt nach Marin Mehr
21.12.2004
Aktuelle Position : 14° 26.48' N 060° 53.08' W
Marin hat eine grosse Anker Reede, es sind viele Boote hier. Die Einfahrt ist mit Bojen gekennzeichnet, die man einhalten sollte, wir eine Schiffe gesehen, die aufgelaufen sind. In Marin gibt es einige Geschäfte, allesamt sind nach Europa Standart. Hier kommt man sich vor wie in Frankreich.
Die ANTARES hat am 16.12.2004 um 11:00 LT St. Lucia - Rodney Bay erreicht. nach 26 Tagen auf See der Landfall. Wir wurden herzlichst begrusst."
Am Morgen dann Anker auf, vorher noch ein paar Bilder von der Mignon machen und dann aus der Bucht fahren. Zuerst kein Wind, aber per VHF erfahren wir, das sich das ändern wir. Wir fahren an der Küste von St. Lucia nach Norden, vorbei an Rodney Bay in den Kanal zwischen St. Lucia und Martinique. Die ANTARES fährt von alleine, wenn auch der Kurs etwas nach westen abdriftet. Da wir hoch am Wind fahren sind auch die Wellen hoch. Am späten Nachmittag starten wir die Maschine und gehen direkten Kurs auf Marin, im Südosten von Martinique. Die Einfahrt ist betont und in den Buchten sehen wir einige Wracks liegen, vermutlich einem Huriccan zum Opfer geworden.
Mit noch 130 sm Entfernung zum Ziel ist heute der letzte Tag auf See. Der Morgen begann dann auch mit einem heftigen Regenguss und reichlich Wind ( 35kt ).
Was hat das miteinander zu tun? Ganz Einfach - nach uber 3 Wochen auf See und noch 200 sm zum Ziel w"unscht sich Moni einen Spaziergang, Klaus w"urde am liebsten einen Fisch essen und J"urgen ein grosses Eis."